Hymenoscyphus monticola

Hymenoscyphus monticola (Berk.) Baral, Flora Mediterranea 15: 67 (2005)
= Phaeohelotium monticola (Berk.) Dennis, Persoonia 3(1): 54 (1964)
 
 
 
 
 
  •  jung Topfförmig  
  •  jung Topfförmig  
  •  jung Topfförmig 
 
  •  bis - 3 mm, jung gelb, älter mit orange  
  •  bis - 3 mm, jung gelb, älter mit orange  
  •  bei ausgewachsenen älteren Frk. mit feiner dünner Behaarung möglicherweise durch Feuchtkammer  
 
  •   Excipulum Aussenwand, in Melzer  
  •  Excipulum aus Mitte, in Wasser 
  •  Randhaare in Wasser
    bei ausgewachsenen älteren Frk. möglicherweise durch Feuchtkammer
 
  •  Sporen in Wasser
    Sporen: 15,7 - 21,2 x 4,3 - 4,8 µm, Q.3,84  
  •  Paraphysen in Wasser  
  •  Asci in Wasser  
  •  Sporen in Melzer  
  •   in Melzer Porus im Asci blauend  
  •  in Melzer Porus im Asci blauend 
 
  •  Asci mit Haken  
  •  in Kongorot
    Haken an Asci vorhanden  

  •  Paraphysen und links Jung-Asci mit Haken  
 
Gefunden: am 18.06.2018, Wegberg, Beeker Wald, MTB 4803/42, im Laubwald (Buchen) auf Erde mit Holzteilchen
 
leg. J.Maassen, det. H.O.Baral (Zotto)

Dank an alle, die bei der Bestimmung irgendwie beteiligt waren.
Die Vorschläge gingen über Phaeohelotium fulvidulum (= Pachydisca fulvidula) (ohne Haken, aber gelbliche Paraphysen)
bis Phaeohelotium epiphyllum (= Hymenoscyphus epiphyllus) und Hymenoscyphus monticola (= Phaeohelotium monticola)
Für H. monticola sprach dann die Aussage von Zotto:
“Die Abtrennung zwischen P. epiphyllum und P.
monticola ist nicht einfach. Tauglich dafür sind die Paraphyseninhalte: multiguttulat in epiphyllum, mehr verlängerte Vakuolenkörper in monticola, was hier der Fall scheint. Hilfreich ist auch das Excipulum an der Margo, prismatisch in epiphyllum, mehr isodiametrisch in monticola, was hier eher zutrifft. Schlussendlich habe ich noch nie ein so intensiv gelbes epiphyllum gesehen, das ist meist creme-farben, während monticola genau so intensiv gelb ist. Ja, und epiphyllum fällt weit weg von monticola, sodass molekular denkende Persönlichkeiten die nicht in eine Gattung stellen wollen.
Ein Baum ist in meinem Artikel über Phaeoh. baileyanum: Baral, H.-O. et al (2013): Phaeohelotium undulatum comb. nov. and Phaeoh. succineoguttulatum sp. nov., two segregates of the Discinella terrestris aggregate found under Eucalyptus in Spain: taxonomy, molecular biology, ecology and distribution. – Mycosystema 32 (3): 386-428”